Birgit Ernst sieht Chance für europäische Emanzipation

CDU-Spitzenkandidatin für OWL spricht auf Kreisparteitag

Birgit Ernst, die Spitzenkandidatin der CDU in OWL für die Europawahl am 26. Mai, hat auf dem 55. Parteitag des CDU-Kreisverbandes Gütersloh über die Zukunft der Europäischen Union gesprochen. Sie appellierte, dass der freie Handel, der Europa und Deutschland Wohlstand gebracht habe, nicht zu Gunsten wirtschaftlicher Einzelinteressen eingeschränkt werden dürfe. Bereits der Brexit sei ein großes Trauerspiel.
 

Die Europawahl fände in einer Zeit großer globaler Veränderungen statt, so Ernst. Die USA, jahrzehntelang verlässlicher Bündnispartner und Garant für ein freies Europa, sei dabei, diese Rolle unter Donald Trump aufzugeben. Auch das heutige Russland unter Putin sei nicht an einem starken, einigen Europa interessiert. "Europa ist stärker auf sich selbst gestellt als früher, darum ist Einigkeit umso wichtiger", so Ernst. Europa müsse sich bei Wirtschaft und Verteidigung auf sich selbst besinnen, auch ein starker europäischer Kapitalmarkt sei notwendig. In diesen Herausforderungen sieht Ernst aber auch eine Chance für die europäische Emanzipation.
 
Die größte Gefahr bei der Europawahl sei, dass die europakritischen rechten und linken Lager zusammen die Mehrheit bekämen. Schon jetzt sei die Mehrheit der Parteien der Mitte sehr gering. Die EU stehe für 70 Jahren Frieden, es sei wichtig, dies den Menschen zu vermitteln. Daher soll die Auftaktveranstaltung zum heißen Wahlkampf nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern am 26. April auf dem Jahnplatz in Bielefeld. Birgit Ernst wünscht sich vor allem zwei Dinge für den Wahlausgang: Ein gutes Wahlergebnis für die europafreundlichen Parteien und, dass es in OWL heißt: "Jetzt wird es ERNST in Brüssel!"
 

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