„Der beste Klimaschutz für den besten Kreis“

Antrag der CDU-Kreistagsfraktion

Wollen den partnerschaftlichen Umweltschutz weiter vorantreiben (v.l.): Dr. Christine Disselkamp, Arnold Weßling, Helmut Kaltefleiter, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Helen Wiesner und Klaus Dirks.
Wollen den partnerschaftlichen Umweltschutz weiter vorantreiben (v.l.): Dr. Christine Disselkamp, Arnold Weßling, Helmut Kaltefleiter, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Helen Wiesner und Klaus Dirks.

Unter dem Motto "Der beste Klimaschutz für den besten Kreis" hat die CDU-Fraktion im Gütersloher Kreistag für den Umweltausschuss am 17. September einen Antrag zum Klimawandel gestellt. Darin werden zahlreiche neue Maßnahmen und Überprüfungen des bereits 25 Projekte umfassenden Klimaschutzkonzeptes angeregt. Die CDU setzt dabei auf tatsächlich wirksame und zielführende Maßnahmen, die eine Balance zwischen Ökologie, Ökonomie, und Sozialpolitik herstellen.

„Die Veränderung des Klimas erfordert auch im Kreis Gütersloh eine konsequente Fortschreibung, Weiterentwicklung und Umsetzung des bestehenden Klimaschutzkonzeptes“, erklärt Klaus Dirks, CDU-Fraktionsmitglied und Vorsitzender des Kreis-Umweltausschusses. „Die CDU-Kreistagsfraktion hat daher den Antrag gestellt, im Zuge der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes eine kritische Bewertung der dort festgeschriebenen Ziele und Maßnahmen vorzunehmen und diese ggf. zu verändern und zu ergänzen.“

„Gleichzeitig bringen wir mit dem Antrag auch einige neue Ideen zum Klimaschutz ins Spiel, die ebenfalls auf ihre Sinnhaftigkeit, Möglichkeit der Umsetzung sowie auf ihre Kosten-Nutzen-Bilanz geprüft werden sollen“, ergänzt Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Ebenso wichtig ist es, die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Projekten und Öffentlichkeitsarbeit einzubeziehen und darüber zu informieren, was jede und jeder Einzelne durch Änderung des eigenen Verhaltens zum Klimaschutz beisteuern kann.“

Zu den von der CDU Fraktion neu vorgeschlagenen Maßnahmen gehört unter anderem ein Prüfauftrag zur Aufbereitung von Gülle zur Herstellung eines hochwertigen Mehrnährstoffdüngers, der verstärkte Anbau von insektenfreundlichen Blühpflanzen, z.B. für den Einsatz in Biogasanlagen, die Unterstützung der heimischen Forstwirtschaft bei der Bewältigung des Klimawandels, Gehölzanpflanzungen als Begleitgrün an Gewässern zur Klimaverbesserung und CO2-freien Rohstoffgewinnung sowie die Nutzung von allen dafür geeigneten kreiseigenen Flächen als Blühwiesen.

Die CDU-Fraktion weist in ihrem Antrag auch auf das in Sachen Klimaschutz bereits Erreichte hin: „Im Kreis Gütersloh sind seit der Erstellung des CO2-Minderungsprogramms im Jahr 1995 mit der Einrichtung der "Koordinierungsstelle Energie und Klima", der Teilnahme am European Energy Award (EEA), der Einstellung eines Klimaschutz- und eines Mobilitätsmanagers und mit dem Projekt "AltBauNeu" bereits wesentliche Meilensteine im Klimaschutzprozess gesetzt worden“, erklärt Arnold Weßling, CDU-Sprecher im Umweltausschuss. „Auch gemeinsam mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft GEG hat der Kreis bereits sehr gute Ergebnisse erreicht. So verfolgt die GEG die Gewinnung von Ersatzbrennstoff aus Abfall und eine weitgehende thermische Verwertung der Reststoffe.“ Der Kreis habe mit seinen bereits erzielten Auszeichnungen, u.a. dem European Energy Award in Gold, seine Leistungsstärke im Umweltschutz unter Beweis gestellt. „All das mindert jedoch nicht die Notwendigkeit, unsere Anstrengungen weiter zu intensivieren“, so Weßling.



Unter "Zusatzinformationen" (rechte Randspalte) können Sie den Antrag im Wortlaut lesen.

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