Adenauer geht erneut für die CDU ins Rennen

Landrat bewirbt sich bei der Kommunalwahl um fünfte Amtszeit

Sven-Georg Adenauer (2. v. r.) kann sich über die einstimmige Unterstützung mit CDU-Kreisvorsitzenden Raphael Tigges (v.l), Helen Wiesner (Stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende) und Dr. Christiane Disselkamp (Stellv. Landrätin) freuen.
Sven-Georg Adenauer (2. v. r.) kann sich über die einstimmige Unterstützung mit CDU-Kreisvorsitzenden Raphael Tigges (v.l), Helen Wiesner (Stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende) und Dr. Christiane Disselkamp (Stellv. Landrätin) freuen.
Einstimmig wurde Sven-Georg Adenauer am Wochenende durch den Kreisvorstand der CDU Gütersloh für den im kommenden Jahr bevorstehenden Landratswahlkampf nominiert. Damit zieht die örtliche CDU mit dem amtierenden Landrat in die Wahl, welche am 13. September 2020 stattfindet.

CDU-Kreisvorsitzender Raphael Tigges zeigte sich sehr erfreut über die einstimmige Nominierung des Landrats: „Mit Sven-Georg Adenauer schicken wir den hochkompetenten und in der Bevölkerung anerkannten Landrat erneut ins Rennen. Mit seiner 20-jährigen Amtserfahrung und seinem ungebrochenen Gestaltungswillen ist er für die bevorstehende Kommunalwahl der bestmögliche Kandidat“, so Tigges. Die Erfolgsbilanz lasse keinen Zweifel aufkommen, dass Adenauer einen hervorragenden Job erledige.

Nach dem einstimmigen Votum des Kreisvorstandes muss Adenauer noch durch eine offizielle Aufstellungsversammlung der Kreis-CDU gewählt werden, welche für März 2020 vorgesehen ist.

Er verspüre nach wie vor den gleichen Elan und Willen den Kreis Gütersloh voranzubringen, wie bei seiner erstmaligen Wahl 1999, sagte Adenauer während der Tagung des Kreisvorstandes. In einer sich immer schneller verändernden Welt seien Konstanten seltener geworden. Der Chef der Kreisverwaltung unterbreite den Bürgerinnen und Bürger das Angebot, einer dieser Konstanten zu bleiben.

Auch wenn sich bundesweit eine Eintrübung der Wirtschaftslage abzeichne, stehe der Kreis Gütersloh immer noch gut da. „Gute Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft sind die Grundlage, damit die Menschen in Lohn und Brot stehen und wir Steuereinnahmen für Zukunftsinvestitionen verwenden können.“ Dabei sei es wichtig, dass die Kreisverwaltung weiterhin unbürokratisch eine Ermöglichungs- und keine Verhinderungsbehörde sei.

Durch die fortschreitende Digitalisierung würden sich gewohnte Arbeitsabläufe in vielen Branchen verändern und zu flexibleren Arbeitszeiten führen. Dabei sei es wichtig stets auf den Menschen zu achten und die veränderten Prozesse im Lebensalltag wie in der Arbeitswelt zu berücksichtigen. Die Digitalisierung müsse dem Menschen dienlich sein und nicht anders herum, so Adenauer.

Als weiteren wichtigen Punkt betont der 60-Jährige die Nulltoleranzpolitik im Bereich der Sicherheit und Ordnung. Recht gehöre durchgesetzt, wenn immer die Gefahr der Rechtsgutverletzung bestünde. Die Kriminalstatistik im Kreis Gütersloh habe sich unter seiner Amtszeit außerordentlich positiv entwickelt. Auch im Bereich des Ausländerrechts will sich Adenauer, der gleichzeitig auch Chef der Kreispolizeibehörde ist, wie in der Vergangenheit weiter für eine konsequente Anwendung geltenden Rechts einsetzen.


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